Rotweine

Rote Rebsorten in unserem Betrieb

Spätburgunder

Die edle und sehr alte Sorte verlangt viel Sorgfalt und stellt hohe Ansprüche an Klima und Boden. Am besten gedeiht sie in sogenannten Rieslinglagen, also besten Lagen. Sind die Wuchsbedingungen gut, können sie zur Hochform auflaufen und lohnt die Mühe mit den schönsten Rotweinen der Welt.

Spätburgunderweine werden meistens als trockene Rotweine ausgebaut, teilweise auch mit einer gewissen Restsüße. Werden die Trauben nach der Lese sofort abgepresst, so lässt sich aus dem hellen Saft ein „Blanc de Noirs“, ein Weißwein aus dunklen Trauben herstellen.

Spätburgunderrotweine schmecken vollmundig und samtig und haben ein fruchtiges Aroma und Nuancen von Mandel. Der typische Spätburgunder hat einen leicht süßlichen Duft nach roten Früchten, von Erdbeere über Kirsche und Brombeere bis hin zur schwarzen Johannisbeere. Spätburgunder Rotweine sind ideal für die kühlere Jahreszeit. Die ideale Trinktemperatur liegt bei 16 bis 18 Grad. Kräftige Varianten begleiten am besten Braten oder Wild oder auch eine Käseplatte.

Dornfelder

Der Dornfelder ist eine robuste, wenig anfällige Rebsorte. Sie neigt, lässt man ihrem Wachstumsdrang freien Lauf, zu hohen Erträgen. Deshalb schneiden wir zu Beginn der Reifeperiode einige Trauben ab, um den Ertrag zu reduzieren und damit die Konzentration der Inhaltsstoffe auf die verbleibenden Trauben zu unterstützen. Die Trauben wachsen lockerbeerig und sind daher wenig fäulnisgefährdet.

Die Sorte wird vornehmlich als trockener Rotwein, teilweise auch halbtrocken ausgebaut. Der Dornfelder ist unschwer bereits an seiner tiefdunklen Farbe zu erkennen.

Dornfelder sind, wie andere kräftige Rotweine, natürlich ideal für die kühlere Jahreszeit, insbesondere, wenn sie etwas abgelagert sind. Sie passen dann auch zu kräftigem Braten, Wild oder Käse.

Rosewein / Blanc de Noir / Rotling 

Genau wie Rotwein wird auch Rosewein aus dunkeln Trauben gewonnen. Im Gegensatz zum Rotwein werden aber beim Rosé Most und Schalen nach wenigen Stunden getrennt, damit nur ein kleiner Teil der Farbstoffe vom Most aufgenommen wird und der Wein später eine zarte Färbung bekommt.

Durch ihre Leichtigkeit und Frische sind die deutschen Roséweine nicht nur hervorragend als Sommerweine geeignet, sie sind zu jeder Saison die unkomplizierten Begleiter bei geselligen Anlässen. Jung getrunken schmecken Roséweine am besten. Sie sind selten für die lange Lagerung gedacht, dementsprechend sollte man sie nicht länger als ein bis zwei Jahre aufbewahren.